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#SelbstFürSorge

Aktualisiert: 14. Juli 2022

Wach auf!

Heute schreibe ich einfach über das was ich erlebt habe. Ich war >freitesten<. Ja, ein neues Wort. Österreichisch? Weiß ich nicht.

Auf jeden Fall mich wieder in die Freiheit testen. Hmmm.

Zuerst aber hatte wurde ich von einem Herrn von der Gesundheitsbehörde informiert, dass ich >hochrisiko< sei? Wieder ein neues Wort. Und, obwohl ich schon fast 10 Tage auf den >Absonderungsbescheid< warte, immer noch Faktor >hochrisiko< trage. Klingt echt dramatisch.

Dazu kommt noch, dass er sehr freundlich zu mir war, und mir das alles mit einer sehr sorgenvollen Stimme erklärte.

Dramatisch wurde es aber erst, als er feststellte, dass mein grüner Pass auch nicht gültig sei. Ich wurde mit etwas geimpft, das es in Österreich gar nicht gibt. (Und jetzt?)

Nach längerem Hin und Her: Ich wurde mit Moderna geimpft und Pfizer wurde eingetragen, oder Pfizer und Moderna wurde eingetragen, ... Was jetzt? Mein Problem?

Ja! Denn die Behörden können ja nichts dafür. (Zumindest seine Antwort)

Und >freitesten<? Geht nicht. Da muss zuerst der Absonderungsbescheid her. Also warten, Termine absagen, verschieben, ... Danke euch da draußen für die Geduld - mit mir.


Bahnhof

Verstehst du, was ich dir in diesen 13 Zeilen erzähle? Kommst du da mit? Kein Problem, falls du Bahnhof verstehst.

Mir ergeht es auch so.


Was bei mir, vor allem während dem Gespräch noch dazu kam, war das Gefühl, dass dieser Herr bei vielen Fragen selbst gar keine Antwort wusste und mich immer wieder vertrösten musste. Dies zu spüren und der ganze Wirrwarr an neuen Worten und Begriffen sehr beunruhigend, zumindest für meine Gefühlswelt.


Leider stelle ich mir mittlerweile manchmal die Frage: ist das gewollt? Werden wir bewusst mit Worten klein gehalten? Wollen wir wirklich weiter DornRöschenSchlafen?


ICH WILL WACH SEIN!!!


Und im Blick auf dieses Telefonat, aus dem dann zwei weitere wurden ...

Ich finde, es ist die Aufgabe jeder Führungsperson Klarheit zu schaffen über die Tätigkeiten die Mitarbeiter*innen zu erledigen haben.

Gerade im Gesundheitssystem, in sozialen Bereichen, in sensiblen Aufgabengebieten bietet dies deinen Mitarbeiter*innen Sicherheit!

Sie wissen dann, was sie da tun.

Sie können hinter dir als Chef oder Chefin stehen.

Sie sehen (wahrscheinlich) auch einen Sinn in ihrer Tätigkeit.

Sie müssen keine Schuldigen suchen - auch wenn dann nur die Behörde schuld ist.


Deine Mitarbeiter*innen werden es dir danken und gemeinsam mit dir und für dich: kreativ Lösungen suchen!


Und das ist SelbstFürSorge!

Du sorgst als Führungsperson dafür, dass in möglichst vielen ErLebensBereichen deiner Mitarbeiter*innen Klarheit herrscht,

gibst deinen Mitarbeiter*innen möglichst Ordnung und Struktur,

sowie die nötige Transparenz, (auch wenn du vorerst einfach sagst, dass du den "Weg" auch noch nicht siehst.

Auch die nötige Zeit bzw. gute Einschulung gehört zur SelbstFürSorge.

...


SelbstFürSorge ist nicht nur etwas, das um das sich jeder und jede Einzelne kümmern muss. Auch ein Unternehmen, eine Struktur, ein System braucht einen >SelbstFürSorglichen< Umgang. Nur so kann es beständig da sein - für die Zukunft, die Mitarbeiter*innen und die Gesellschaft.


Ein SelbstFürSorglicher Weg?

Nach den heutigen Erfahrungen und den Geschehnissen im letzten Monat wünsche ich mir von Seiten der Politik und den Verantwortlichen für gesellschaftliche Fragen, dass sie diesen SelbstFürSorglichen Weg doch auch betreten mögen!



... in dem wir mit Worten Klarheit schaffen, um weder Begrifflichkeiten noch Emotionen hin und her zu wälzen ...

... in dem wir Worte wählen, die die Kreativität der Menschen weder einschränken noch behindern ...

... in dem wir - angesichts der vielen Katastrophen um uns herum - dennoch den Blick auf all das Gute und Schöne um uns herum weder aus den Augen verlieren noch verschweigen ...

... in dem wir Worte des Friedens wählen, die uns alle an Lösungen arbeiten lassen ...

... in dem wir Räume schaffen, in denen wir uns begegnen - von Mensch zu Mensch ...

... in dem wir unseren Kindern die Kreativität zurückgeben, jene Kreativität mit der sie uns in 40 Jahren pflegen werden ... auch dich!

... in dem wir uns Geschichten des Alltags erzählen die uns Mut machen. Der Blick auf das Negative zieht uns leider immer weiter in die TodesSpirale ...

... hier könnten deine Gedanken stehen ... schreibe sie doch in die Kommentare ... danke für´s Mi(u)tmachen!




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