top of page

Warum Männer >mehr den je< Männer zum Reden brauchen - und was dabei wirklich entsteht

Die Rolle des Mannes ist im Umbruch. Was früher klar definiert war, ist heute offen, vielfältig – und oft auch widersprüchlich.

Väter gehen in Teilzeit. Männer arbeiten im Homeoffice. Frauen sind selbstverständlich berufstätig. Kinder werden gemeinsam erzogen.

Das klingt nach Fortschritt. Und das ist es auch. Aber es bringt eine zentrale Frage mit sich:

Wie soll ich das alles machen (leben) – und wer bin ich dabei eigentlich?

Diese Frage, die viele Männer still mit sich herumtragen - und manchmal auch daran zerbrechen. Weil sie nicht wissen wohin. Mit ihren Fragen.


Es gibt ein bewährtes Angebot. MännerDialog

Schon fünf Jahre biete ich im Cafe am Waldrand MännerDialoge an. Räume für Männer. Räume für ehrliche Gespräche die helfen. Orientieren. Lösen. Was das genau ist oder wie du selber davon profitierst möchte ich dir in diesem Beitrag näher bringen. Dazwischen lasse ich Männer sprechen, dir mir ihre Sicht zu diesen Gesprächen geteilt haben. Danke dafür!

Ich komme regelmäßig zum MännerDialog, weil er längst überfällig war! Männer müssen endlich miteinander reden dürfen, über sich: nicht über Bier und Sport, sondern über ihre Gefühle und Sorgen! Jeder bringt mit seiner Herkunft, der Sichtweise seiner Generation oder seiner persönlichen Geschichte, für die Anderen bisher unbekannte oder verborgene Aspekte mit ein. Wer einmal Teil der Gruppe war, wird die Fehleinschätzung erkennen, dass sich öffnen und sein Innerstes teilen eine Schwäche sein soll. Im MännerDialog spüre ich nämlich, welche gewaltigen Kräfte genau in dieser Offenheit stecken! (Matthias)

Die eigentliche Herausforderung: Identität statt Organisation

Viele Männer versuchen zunächst, das Ganze organisatorisch zu lösen:

  • bessere Zeitplanung

  • klare Aufgabenteilung

  • effizientere Routinen

  • schnellere Aufgabenbewältigung

Das ist sinnvoll – greift aber zu kurz.

Denn hinter der Frage „Wie organisiere ich mein Leben?“ steckt eine viel grundlegendere:

Welche Art von Mann will ich sein?

Beispiel aus dem Alltag: Ein Vater reduziert seine Arbeitszeit, um mehr für die Kinder da zu sein. Objektiv eine gute Entscheidung.

Und doch tauchen Gedanken auf wie:

  • „Bin ich noch leistungsfähig genug?“

  • „Wie wirke ich auf andere Männer?“

  • „Verliere ich an Status?“

Hier zeigt sich: Es geht nicht nur um Verhalten, sondern um Selbstbild.


Warum Männer dafür andere Männer brauchen

Viele Männer versuchen, diese Fragen mit sich selbst zu klären. Das führt oft zu:

  • Grübelschleifen

  • Unsicherheit

  • Rückzug

Ich bin dankbar für den MännerDialog, weil ich dort Dinge aussprechen kann, die sonst oft unausgesprochen bleiben. Im Alltag redet man als Mann viel – aber selten darüber, wie es einem wirklich geht. In dieser Runde habe ich erlebt, wie gut es tut, wenn Männer ehrlich erzählen, was sie beschäftigt. Das schafft Vertrauen und man merkt schnell: Mit manchen Gedanken oder Sorgen ist man gar nicht so allein. (Frank)

Es fehlt oft etwas Wesentliches. Ein Resonanzraum, den sie in ihrem Leben bisher nie so erlebt haben.

Ein Raum, in dem Männer:

  • ehrlich sprechen können

  • ohne bewertet zu werden

  • ohne sich beweisen zu müssen

Denn, Identität entsteht nicht im Kopf allein – sondern im Dialog.

Für mich ist der MännerDialog ein besonderer Ort geworden. Ich schätze es sehr, dass Männer dort offen und ehrlich erzählen können, ohne bewertet zu werden. Das erfordert Mut, aber genau das macht die Gespräche so wertvoll. Ich bin jedes Mal dankbar für das, was andere teilen – und auch dafür, dass ich selbst Worte für Dinge finde, über die ich sonst wahrscheinlich geschwiegen hätte. (Stefan)

Der Unterschied: Diskussion vs. Dialog

In klassischen Gesprächen geht es oft um:

  • Meinungen

  • Argumente

  • „Recht haben“

Der Dialog, wie ihn der Physiker David Bohm beschrieben hat, funktioniert anders:

  • Einer spricht – aus eigener Erfahrung

  • Die anderen hören zu – ohne zu unterbrechen

  • Es geht nicht um Lösungen „von außen“, sondern um Verstehen

Das Ergebnis ist kein Schlagabtausch, sondern ein gemeinsamer Denkraum.

Oder einfacher gesagt: Man(n) beginnt, sich selbst klarer zu hören.


Was im echten Austausch passiert - konkrete Beispiele

1. Vom Funktionieren zum Verstehen

Ein Mann erzählt:

„Ich arbeite weniger, bin mehr zuhause – und trotzdem bin ich oft gereizt.“ (Ralph)

Im Dialog wird sichtbar:

  • Er hat nie gelernt, Nähe aktiv zu gestalten

  • Er definiert sich stark über Leistung

Er erkennt: Nicht die Situation ist das Problem – sondern sein inneres Modell von „Mann sein“.


2. Entlastung durch geteilte Erfahrung

Ein anderer sagt:

„Ich fühle mich manchmal überfordert zwischen Job, Familie und Erwartungen.“ (Bernd)

Mehrere Männer nicken.

Kein Ratschlag. Kein „Du musst nur…“. Sondern die Erfahrung:

Ich bin nicht allein.

Das reduziert Druck – oft sofort.


3. Neue Handlungsoptionen entstehen

Ein Teilnehmer berichtet:

„Ich habe angefangen, bewusst Zeit mit meinen Kindern zu gestalten – nicht nur nebenbei.“ (Daniel)

Andere greifen das auf:

  • gemeinsame Rituale entwickeln

  • bewusst präsent sein statt „nebenher funktionieren“

So entsteht Praxis – nicht Theorie.


Weg von der Maske – hin zur echten Rolle

Viele Männer tragen unbewusst eine alte „Maske“:

  • stark

  • souverän

  • unabhängig

Das Problem: Diese Maske passt oft nicht mehr zur Realität.

Und sie verhindert:

  • echte Nähe

  • ehrliche Kommunikation

  • Selbstakzeptanz

Die Alternative ist keine neue Maske. Sondern eine individuelle, stimmige Rolle.

Eine, die sich so anfühlen kann:

  • Ich darf fürsorglich sein – weil es mir entspricht

  • Ich darf Grenzen setzen – ohne mich hart machen zu müssen

  • Ich darf unsicher sein – ohne mich infrage zu stellen

Es ist unheimlich berührend, im Gespräch Verbindung zu anderen Männern zu erleben. Es erleichtert mich jedes Mal wenn ich merke dass ich mit meinen "Themen" nicht allein dastehe. Beseelt und voller Optimismus gehe ich wieder meine Wege... (Peter)

Was Männer wirklich suchen

Am Ende geht es nicht um perfekte Rollenmodelle. Sondern um drei grundlegende Bedürfnisse:

  1. Klarheit – Wer bin ich wirklich?

  2. Akzeptanz – Darf ich so sein?

  3. Verbindung – Bin ich damit nicht allein?

Diese drei Dinge entstehen selten im Alleingang. Aber sehr oft im ehrlichen Austausch mit anderen Männern.


Fazit: Dialog ist kein Luxus – sondern Entwicklung

Männer brauchen Männer nicht, um sich zu vergleichen. Sondern um sich zu erkennen.

Nicht, um stärker zu wirken. Sondern um echter zu werden.

Nicht, um Antworten serviert zu bekommen. Sondern um die eigenen Antworten zu finden.

Genau dafür sind Räume wie die MännerDialoge da:

  • offen

  • ehrlich

  • ohne Druck

Ein Ort, an dem nicht die perfekte Version zählt – sondern der echte Mensch.

Ich arbeite mein Leben lang schon auf Baustellen. Da redet man viel miteinander, aber meistens über die Arbeit, das Wetter oder den nächsten Auftrag. Im MännerDialog habe ich gemerkt, dass es auch gut tut, einmal über andere Dinge zu sprechen – über das, was einen beschäftigt oder auch einmal schwer fällt. Mir gefällt, dass das Ganze ohne Druck passiert und jeder sagen kann, was er möchte oder auch einfach zuhört. Ich gehe jedes Mal mit ein paar Gedanken nach Hause, über die ich sonst wahrscheinlich gar nicht nachgedacht hätte. (Manfred)

Statue eines Mannes auf einer großen goldenen Kugel vor blauem Himmel. Der Mann trägt weiße Kleidung und blickt in die Ferne.
MännerDialoge: Neue AusSichten und BlickWinkel

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen

Im Cafe am Waldrand entstehen Gespräche über das Leben.


Manchmal ruhig.
Manchmal intensiv.


Aber oft mit einem Ergebnis:


Mehr Klarheit.
Mehr Ruhe.
Mehr Verbindung zu sich selbst.


Glücklich sein.
Ist möglich.

Bernhard Dünser BEd, MA

Systemischer Coach | Supervisor 

© 2024 Cafe am Waldrand | Dünser Bernhard  

    Sichere Website erstellt mit Wix

Brücke in den Wald

Der nächste Schritt?
Wenn du spürst, dass jetzt ein guter Moment ist, deinen Weg bewusster zu gestalten,
freue ich mich auf deine Nachricht.

Einfach per Mail:​

duenser.bernhard@gmx.at

Adresse

Häleisen 491/2

6952 Hittisau

E-Mail

Tel.

+43 664 4293835

bottom of page