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Wenn das Leben nach Veränderung ruft (1)

Wenn das Leben nach Veränderung ruft

Veränderungen gehören zum Leben. Und doch treffen sie uns oft unvorbereitet. Selbst dann, wenn wir sie gewählt haben. Denn Veränderung bedeutet nicht nur Neuanfang – sie bedeutet immer auch Abschied.

Manche Veränderungen kommen leise, andere mit voller Wucht. Gemeinsam haben sie eines: Sie stellen unser bisheriges Leben infrage und fordern uns auf, uns neu zu orientieren.

Veränderungen können uns auch orientierungslos dastehen lassen. Was dann?


Übergänge gestalten

Es gibt Phasen im Leben, die sich nicht klar benennen lassen. Kein dramatisches Ereignis, kein lauter Umbruch – und doch ist da dieses leise Gefühl: So wie bisher geht es nicht weiter. Etwas will sich verändern. Etwas will gehen. Etwas Neues klopft an, ohne schon einen Namen zu haben.

Diese Phasen nennen wir Übergänge. LebensÜbergänge.


Wenn das Alte nicht mehr trägt

Lebensübergänge entstehen oft dort, wo alte Rollen, Gewohnheiten oder Selbstbilder ihre Gültigkeit verlieren. Vielleicht passt der Beruf nicht mehr. Vielleicht verändert sich eine Beziehung – zu anderen oder zu dir selbst. Vielleicht merkst du, dass du lange funktioniert hast, aber dich dabei ein Stück verloren hast.

Übergänge sind unbequem, weil sie uns in einen Zwischenraum führen. Das Alte ist nicht mehr stimmig, das Neue noch nicht greifbar. Genau hier entsteht Unsicherheit – und gleichzeitig enormes Potenzial.


Der Zwischenraum als Transformationsraum

Wir neigen dazu, Übergänge schnell „hinter uns bringen“ zu wollen. Doch Transformation oder Veränderung lässt sich nicht beschleunigen. Sie braucht Zeit, Stille und Ehrlichkeit.

Der Zwischenraum ist kein Fehler im System. Er ist der Ort, an dem Fragen wichtiger sind als Antworten:

Wer bin ich, wenn ich nicht mehr die alte Rolle spiele?
Was ist mir wirklich wichtig – jenseits von Erwartungen?
Was darf sich verabschieden, damit etwas Neues entstehen kann?

Transformation bedeutet nicht, jemand völlig Neues zu werden. Oft geht es darum, Schichten abzulegen und dem näherzukommen, was ohnehin schon da ist.


Wer will ich sein?

Diese Frage klingt einfach, ist aber tiefgreifend. Sie zielt nicht auf Optimierung, sondern auf Ausrichtung. Nicht auf "besser", sondern auf "stimmiger". Nicht auf "perfekter" sondern auf "authentischer".

Wer will ich sein heißt:

Wie möchte ich mich selbst erleben?
Welche Werte sollen mein Handeln leiten?
Wie will ich mit mir, mit anderen, mit dem Leben in Beziehung sein?

Die Antwort entsteht nicht im Kopf allein. Sie zeigt sich im Spüren, im Ausprobieren, im Mut, neue Entscheidungen zu treffen – auch kleine.


Übergänge bewusst gestalten

Übergänge geschehen sowieso. Doch wir können entscheiden, ob wir sie unbewusst erleiden oder bewusst gestalten.

Bewusst gestalten heißt:

Innehalten statt weitermachen wie bisher
Ehrlich hinschauen, auch wenn es unbequem ist
Unterstützung annehmen – Gespräche, Schreiben, Rituale, Begleitung,
Dem Prozess vertrauen, auch ohne sofortige Klarheit

Manchmal ist der wichtigste Schritt nicht zu wissen, wohin es geht, sondern zu erkennen, wohin nicht mehr.


Transformation beginnt mit Erlaubnis

Ich erlaube mir langsamer zu werden. 
Ich erlaube mir, nicht alles zu wissen. 
Ich erlaube mir, mich zu verändern. Auch dann, wenn das Ziel noch nicht ganz klar ist.

Lebensübergänge sind Einladungen. Sie fordern uns heraus – und öffnen zugleich die Tür zu einem Leben, das sich wahrhaftiger anfühlt.

Vielleicht ist die wichtigste Frage in Zeiten des Übergangs nicht:

Was soll ich tun?

sondern:

Wer will ich sein – in diesem neuen Kapitel meines Lebens?

Transformation will begleitet sein

Du musst diese Fragen nicht alleine beantworten. Gemeinsam gelingt es dir besser, auch aus deinen vielleicht entstehenden und verunsichernden Gedankenkarussellen auszusteigen. Sprich mit jemandem darüber:

Partner*in oder Freund*in
Männerrunden - vielleicht kommst du zu den MännerDialogen die ich anbiete
oder du lässt dich professionell begleiten.

Als systemischer Berater und Coach begleite ich schon lange Männer und Frauen in Zeiten der Veränderung. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie kraftvoll Menschen ihren Weg gehen, wenn sie wissen, wer sie sind.

Wer willst du sein - im neuen Kapitel deines Lebens?

Ich begleite dich gerne. Du musst nur den ersten Schritt tun. :-)

Bis bald,

dein Bernhard

PS: ich begleite auch #online


Wer will ich sein? Orientierung in den Bergen als Metapher?
Wer will ich sein - in diesem neuen Kapitel meines Lebens?

 
 
 

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Bernhard Dünser BEd, MA

Systemischer Coach | Supervisor

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